Großkundgebung gegen Castor-Transporte, Splietau, Wendland (6.November 2010) — Eine Nachlese

Irgendwann gab’s Königswetter, dazu eine bewegende Rede des Greenpeace International Executive Director Kumi Naidoo („Ick bin ein Wendlander“) sowie einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, auf den die Exekutive recht ruppig reagiert hat.

Der größte Menschenauflauf seit Beginn der Protestbewegung im Wendland — ein bewegender Anblick. Was einige, mich jedoch nicht, immer wieder erstaunt, ist die Verbindung des FC Sankt Pauli mit dem Widerstand gegen die Gebaren der unheiligen Allianz von Berliner Politikclownerie und der Atomwirtschaft.

Dass wir Neo-Landpomeranzen nun direkt am Migrationswege der strahlenden Röhrlinge leben, ist nicht mehr zu ändern. Meine Eltern können den Umzug vom sozio-kulturell benachteiligten Stadtteil in Hamburg ins wendländische Gemüse nach wie vor nicht recht nachvollziehen. Die sonst so idyllische Pferdekoppel hinter unserem Haus mutierte am Tag der Kundgebung zum Mega-Parkplatz, lag doch der Kundgebungsplatz nur wenige hundert Meter entfernt — vom Seybruch kann quasi hingespuckt werden nach Splietau.

Danke an alle, die die Mühe der Anreise auf sich genommen und den Widerstand im Wendland so deutlich unterstützt haben. Letztlich und schließlich geht die ungeklärte Entsorgungsfrage alle an, nicht nur die Einheimischen.

Nachfolgend noch einige Impressionen:

Die wahren Helden des Widerstandes: Die bäuerliche Notgemeinschaft

Republik Freies Wendland

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