Politischer Instinkt ist zuweilen Glückssache

Im Ernst, ich hab’s ja sonst nicht so mit dem Klaus, dem ERNSTen, und prinzipiell halte ich die Linke für zuweilen überambitioniert, aber dieser Aschermittwochssatz gehört in die Annalen:

„Wenn Abschreiben ein Zitierfehler ist, ist Ladendiebstahl ein Einkaufsfehler.“

So ist das also. Ich hab’s doch immer gewusst.

Wo wir schon mal so unter uns und ganz politisch sind: Beim neuen Innenobermeister in Berlin übrigens hatte ich von Anfang an kein gutes Gefühl. Sein „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“-Gebrabbel ist mindestens zarrazinesk, aber es hat im Alltag vieler noch eine ganz andere Dimension. Ich habe keine Aishes oder Aysus, auch keine Acabs (Entschuldigung, der musste jetzt sein!), aber wenn Sie wissen möchten, mit was sich — Herrn Friedrich (und anderen instinktlosen Menschen) sein Dank — andere Lehrer herumschlagen müssen, dann huschen Sie doch mal kurz hier hin. Fräulein Krise, die an der pädogogischen Borderline interveniert, ist auch ansonsten sehr lesenswert und sicherlich eine der überraschenden Entdeckungen der letzten Zeit.

Dort jedenfalls steht unter anderem (und ich erlaube mir zu zitieren*):

„Denn ICH sehe es nicht mehr ein, dass ich täglich meine Kraft und Nerven damit vergeude, unter schlechten Bedingungen Brücken zu bauen, die Sie im Maßanzug ganz nonchalant zwischen Tür und Angel einreißen.“

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* Nicht, dass ich mich hinterher mit Plagiatsvorwürfen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen herumschlagen muss!

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