Neues von der Trümmerkatz‘

Fixateur am Sprunggelenk

Erst vors Auto werfen, verstehense, dann sich nur rudimentär duchs Haus bewegend, aber jetzt schon wieder einen auf dicken Platzkater machen. So ist er, der Herr Struppich. Und was der uns für’n Geld aus der Börse zieht, nee, das geht auf keine Kuhhaut. Aber er rekonvalesziert munter vor sich hin, darauf kommt es letztlich an. Den Katzentatzenkratzenbaum hat er auch schon erklommen, nun fragen Sie mich nicht, wie er das ohne Hüftkopf auf der linken und mit Stangen im Bein auf der rechten Seite angestellt hat. Vermutlich ist da was dran, dass so’ne Katz‘ ein ziemlich zähes Gekreuch ist.

Gestern Wiedervorlage des pelzigen Freundes in der Tierklinik Lüneburg. Derweil wurde gedreht für „Menschen, Tiere & Doktoren„, diese Vox-Serie. Sie wissen schon, ich eher nicht, bei uns läuft nur im akuten Langeweilecasus einer der werbefinanzierten Privatsender. (Langeweile haben wir aber nicht wirklich im Landpomeranzen-Wunderland.) Die armen Delinquenten mussten mit ihrem Hund gefühlte 39 mal dieselbe Einstellung über sich ergehen lassen, was besonders dem Hund unglaublich viel Spaß zu machen schien. Irgendwann lief er aus Protest mit dem Hintern voran, was jedoch zum vorherigen Take überhaupt nicht passen wollte, aber gut, das Geschäft als Showstar ist echt kein leichtes. Das nur am Rande, damit Sie’s wissen. Es ging um die Katerkatz‘.

Fixiert (die Seitenansicht)

Alles blande, wie wir im medizinischen Geschäft tätigen zu sagen pflegen, aber so was von! Das gibt mir jetzt halt schon zu denken, weil Herr Struppich sich nicht an die Absprachen hält. Er boykottiert die medizinisch notwendigen Auflagen mit schöner Regelmäßigkeit, hält Ruhe für Unsinn und macht — typisch Katz‘ halt! — nur das, was er für richtig erachtet. Die aktuellen Bilder hätten zeigen können, dass das Sprunggelenk auf einem guten Wege ist, wären sie nur nicht so ridikulös klein. In 10 Tagen kann dem Baugerüst möglicherweise schon der Kater entfernt werden, ein erneutes Treffen mit der wunderbaren Tierärztin des Vertrauens wird da Klarheit bringen. Mit einer enzymatischen Reinigungsalbe mit dem bezeichnenden Namen „Nekrolyt“ (mit den Würgstoffen Chymotrypsin, Trypsin, Papain, allesamt proeolytische Enzyme) im Handgepäck schlichen wir uns, jedoch nicht leise, weil die Katerkatz‘ schon wieder aufbegehrte gegen die freiheitsberaubende Maßnahme, die wir zärtlich Tiertransportbox nennen.

Falls Sie heute abend noch nichts vorhaben: Gogglen Sie doch mal zum Spaß „Nekrolyt“. Sie finden allerlei Skurrilitäten wie diese oder jene. Oih, supi, das!

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