Von gebrochenem Glas, Wasserspielen und neuem Leben

Es ist einiges passiert.

Glasbruch am iPhone

Das iPhone beispielsweise hat den 27. Sturztest nicht gut überstanden — der geflieste Boden war definitiv übermächtig. *ZACKPENGKRACH*. Glasbruch. eBay war sehr hilfreich, das Glas kostete gerade mal einen Zehner, und kleine YouTube-Filmchen wie dieses oder dieses zeigen zwar ziemlich genau, wie der Wechsel funktioniert, aber ganz ohne war die Reparatur dann doch nicht (vor allem nicht ohne Adrenalinschübe und einen gewissen Zorn gegen die Mini-Schrauben, die ja auch wieder hineingedreht sein wollen). Letztlich funktioniert alles wieder, aber ich hätte gut und gerne darauf verzichten können. Hobbies sehen anders aus.

Kanarien-Nachwuchs

Neues Leben ist seit gestern auch eingezogen: Zwei Kanarien-Mädels brüten eifrig, bei einer hat sich der Nachwuchs bereits aus den Eiern gepellt. Hübsch sind sie nicht gerade, diese mit spärlichem Flaum bedeckten Baby-Vögel, aber es geht ihnen gut. Mama stopft den drei Kleinen eifrig Eifutter in den hungrigen Rachen. Neben der Goldammer Frau Piefke und den vier erwachsenen Tieren gibt es nun auch eine chinesische Zwergwachtel, die wir übernommen haben, weil sie sich mit ihrer Gruppe nicht vertragen hat. Die dreht nun eifrig ihre Runden auf dem Boden der Voliere, die wir mit Waldboden und Farnen ausgestattet haben.

Die Laufenten (vor einigen Wochen)

Die beiden indischen Laufenten entwickeln sich prächtig, inzwischen sind sie ausgewachsen und voll befiedert. Die Nummer mit dem Stall, den es bei Einbruch der Dunkelheit aufzusuchen gilt, haben die Wasservögel aber immer noch nicht drauf. Jeden Abend müssen wir sie aufklauben und in die Schlafstatt tragen. (Bequemes Federvieh, das!)
Obschon Laufenten, sind sie echte Wasservögel und brauchen eine Bademöglichkeit. Seit einigen Wochen haben sie einen kleinen Teich, etwa 150 mal 150 Zentimeter und gut einen halben Meter tief. Dafür haben wir einen entsprechenden Aushub gemacht und mit Teichfolie ausgekleidet.

Schmutzwasser-Tauchpumpe im Ententeich

Unglücklicherweise neigen Enten dazu, jedes Gewässer einzusauen. Mit einer Schmutzwasser-Tauchpumpe reinigen wir regelmäßig — nur gut, dass wir eine Grundwasserbohrung haben, das hält die Gesamtkosten überschaubar.

Badehuhn

Apropos Wasservögel: Eines unserer Hühner hat sich wohl ein wenig vertan und ist in eine Regentonne gesprungen. Triefnass und reichlich verstört wurde der Vogel evakuiert, trockengerubbelt und unters Rotlicht gesetzt. Klitschnass ist nämlich für Hühner nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

Und ein weiteres verstörendes Ereignis gab’s am letzten Wochenende. Die Landpomeranzen entdeckten nach der Rückkehr von einer Ausfahrt eine der Laufenten in der Vogelvoliere. Die Tür war zu, die Zwergwachtel hing panisch in ungewohnter Höhe, die Laufente war mächtig aufgeregt, und die gesamte Voliere war eingesaut. Die Nachbarn konnten es nicht gewesen sein, waren sie doch ebenfalls nicht da. Bleibt die Frage: Wer macht so etwas? Es gibt da einen sehr robusten Schulkameraden, einen indolenten, der uns gerne heimsucht, auch zu Unzeiten, der auch aufs Geratewohl vorbei kommt. Am fraglichen Tag war er auch hier, streitet aber alles ab, allerdings nicht wirklich überzeugend.

So, mit einem Hinweis auf den erfreulichen Zustand des rekonvaleszierenden Katertiers verabschieden sich die Landpomeranzen in die Sommerpause. Morgen beginnen in Niedersachsen die Ferien.

In diesem Sinne wünsche ich einen wunderbaren Sommer!

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