The same procedure as every year, James!

Die Castoren rollen auch 2011. Erwartet werden 11 Container, die sich zu den 102 im Gorlebener Zwischenlager gesellen sollen. Wenn die gestiegenen Grenzwerte die zulässige Jahreshöchstdosis überschreiten, könnte der Transport ausfallen, aber den Verantwortlichen wird schon etwas einfallen: Container umstellen, die Messgeräte abschirmen… Der Bundesumwelt-Röttgen hat ja bereits gezeigt, wie ernst es ihm mit der vollmundig angekündigten Dialogbereitschaft ist, daher bleiben auch alle gerne fern, wenn er einlädt. Kritische Geister jedenfalls halten den „Gorleben-Dialog“ für eine Farce. Echte Beteiligung sieht irgendwie anders aus. Die Suche nach alternativen Endlagern stockt. Norbert jedenfalls scheint gewillt, die Erkundungsarbeiten hier fortzusetzen, und mehr als genug Geld wurde hier ja bereits versenkt.

Fukushima hat in den Köpfen der zuvor so vehementen Befürworter der Atomenergie scheinbar doch nicht so viel bewegt. Viele mutmaßten ja schon früh, dass eher der drohende Machtverlust die Antriebsfeder für das Atom-Moratorium und die Aussetzung der Laufzeitverlängerung der AKW gewesen sei — und nicht die Einsicht in die Unbeherrschbarkeit der Technologie.

Wie dem auch sei: Vermutlich am 1. Advent wird die 2011er-Kollektion der strahlenden Röhrlinge mit dem Atommüll ins Rollen kommen. Aussagen in verschiedenen Medien sowie die örtlichen Gerüchte verdichten sich hinsichtlich des Termins. Das Wendland rechnet fest mit Ihnen — bleiben Sie auf Tuchfühlung!

Gorleben Castor 2011

Gorleben Castor 2011

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