Ist schon so eine Sache mit den unberechenbaren Wetterphänomenen im Wendland

Gleisblockade Hitzacker, 27.11.2011Es stürmt im Wendland. Herbststurm am 1. Advent. Holla die Waldfee! Da hilft noch nicht mal 3-Wetter-Taft.

Die Wetterphänomene sind wahrlich unberechenbar im wilden Ostzipfel Niedersachsens. Da muss man schon sehr aufpassen. Betonpyramiden wehen auf die Gleise, auch Landmaschinen und Sandhaufen verwehen ad hoc.

Den heutigen Tag haben wir in Sichtweite der Blockade in Hitzacker verbracht, im Radio auf NDR Info als Hitzfeld bezeichnet. (Vielleicht macht der Reporter sonst eher in Sportreportagen…) Ungemütlich war’s, nass und kalt. Triefnass mussten wir gegen Abend wegen unserer Kinder den Rückzug antreten. Immer mal wieder trabten die Sicherheitskräfte an — nur um dann wieder abzutraben. Die auf die Gleise gewehte Betonpyramide, an der sich vier Menschen der Bäuerlichen Notgemeinschaft festgekettet haben, scheint es wirklich in sich zu haben. Komplizierte Mechanismen machen den Polizeitechnikern das Leben schwer. Offenbar zu schwer, so will es die Gerüchteküche wissen.

Sicherheitskräfte in Hab-Acht-Stellung, Gleisblockade Hitzacker, 27.11.2011Schon jetzt ist dieser Transport der längste in der Geschichte, und der Zug mit den Castoren scheint sich auf eine nächtliche Rast in NATO-Draht einzurichten. Und die Betonpyramide ist beileibe nicht das letzte Hindernis auf dem Weg in die Wellblechhütte nach Gorleben.

Weitere Verzögerungen sind nicht ausgeschlossen, sogar eher wahrscheinlich. Bleiben Sie auf dem Laufenden beim Castorticker.

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