Die Landpomeranzen

Alte Bäume versetzt man nicht, sagt man. Erst Recht keine alten Hamburger Bäume. Aber zuweilen kommt man nicht umhin.

E duobus malis minimum eligendum est.
[Von zwei Übeln ist das kleinste auszuwählen.]

Oft führt an dieser Wahrheit kein Weg vorbei. Gehen Sie zur Wahl, und schon stehen Sie vor genau diesem Problem. Keine der Möglichkeiten befriedigt Sie zur Gänze, also wählen Sie den kleinsten Haufen Sch…e das kleinere Übel.

Wer die Wahl hat, hat nun mal die Qual.

Dieser rein private Netzauftritt ohne jedweden kommerziellen Hintergrund nimmt Sie mit auf eine Reise, deren Ende ungewiss ist. „Plötzlich Landpomeranze“ zeigt aus einer rein subjektiven Warte, wie es einem Städter (und des Städters Familie) ergehen kann, der gegen innere Überzeugungen zum Landei degradiert gemacht wird.

Das Wendland ist, ich muss das gestehen, eine interessante, landschaftlich wunderschöne und lebendige Region. Also: Wenn schon Landpomeranze, dann hier, im Spannungsfeld des Atommülllagers Gorleben und der Republik Freies Wendland. Inmitten von Feldern, Runddörfern und der Kulturellen Landpartie.

Außerdem: Mit der Bezugsgruppe und dem FC Sankt Pauli im Herzen kann eigentlich nichts schief gehen.

Herzlichst,

Ihr kunstGRIFF

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