Com calma!

Balkon und Fenster in Portugal

Nicht mehr brandneu, aber wunderschön.

Nun war’s in diesem Jahr wahrlich sehr ruhig hier bei den plötzlichen Landpomeranzen. Fast so, als sei nichts geschehen im Landpomeranzenleben. Oder zumindest nichts, was berichtenswert gewesen wäre.

Mitnichten!

Aber die Welt muss auch nicht immer alles wissen. Nur so viel: Die Dozenten-Geschäfte laufen blendend, der ältere Lendenspross wechselt aufs Gymnasium und für den verblichenen Erpel ist nicht nur ein neuer Laufenterich, sondern gleich noch Verstärkung in Form einer Cajuga-Ente angelandet. Ach, und eine Goldfischherde tummelt sich jetzt auch seit einiger Zeit im wendländischen Gemüse.

Sonst noch? Die Olympischen Spiele sind vorüber — leider konnte ich Synchronschwimmen nicht in dem Maße verfolgen, wie ich es ohnehin nicht gewollt hätte. Die Bundesliga geht in die 50. Saison — ein Grund, es richtig krachen zu lassen mit einem Glas mundgeklöppelten Holundersaft, welches mir nach dem 0:2 des FC St. Pauli in Cottbus jedoch auf halbem Wege zwischen Mund und Magen im krampfartig verengten Oesophagus (des Schluckdarms, auch Speiseröhre genannt) hängen blieb. Und der Euro taumelt noch immer besinnungslos durch die fiskale Gemengelage, im Südosten deutlicher als im Südwesten.

Aber: Com calma! Hakuna matata! Mission: Entschleunigung. Wir brauchten mal eine Pause vom Landpomeranzen-Dasein, aktivierten die Nachbarn zwecks Tier- und Tomatenbetreuung (♥) und machten uns auf in den äußersten Südwesten Europas. Der 20 Jahre alte Opel gab dem Unterfangen den abenteuerlichen Anstrich, die Benzinpreise uns den Rest. Aber es war wundervoll in Portugal. Einfach bezaubernd! Jeden der rund 2.500 Kilometer wert. Weiterlesen

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